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<title>Agrarflug</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Agrarflug</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p>Der <b>Agrarflug</b> beschäftigt sich in der <a href="Landwirtschaft" title="Landwirtschaft">Landwirtschaft</a> neben der <a href="Sch%C3%A4dlingsbek%C3%A4mpfung" title="Schädlingsbekämpfung">Schädlingsbekämpfung</a>, wobei <a href="Insektizid" title="Insektizid">Insektizide</a> vom Flugzeug aus versprüht werden, mit der Ausbringung von <a href="Minerald%C3%BCnger" title="Mineraldünger">Mineraldünger</a>, dem <a href="Pflanzenschutz" title="Pflanzenschutz">Pflanzenschutz</a>, der Flüssigdüngung und der <a href="Saat" title="Saat">Aussaat</a>. Besonders die <a href="Kalkung" title="Kalkung">Kalkung</a> der durch den <a href="Saurer_Regen" title="Saurer Regen">sauren Regen</a> stark angegriffenen Wälder mittels <a href="Hubschrauber" title="Hubschrauber">Hubschrauber</a> und <a href="Agrarflugzeug" title="Agrarflugzeug">Agrarflugzeugen</a> hat in den letzten Jahren in Deutschland an Bedeutung gewonnen. Vögel können beispielsweise im <a href="Obstbau" title="Obstbau">Obstanbau</a> durch das Flugzeug selbst vergrämt werden.
</p><p>Durch <a href="Bildflug" title="Bildflug">Bildflug</a> mit <a href="W%C3%A4rmebildkamera" title="Wärmebildkamera">Infrarotkameras</a> lassen sich <a href="Luftbildfotografie" title="Luftbildfotografie">Luftbilder</a> machen, die Waldschäden dokumentieren. Man kann die Ausmaße eines <a href="Hochwasser" title="Hochwasser">Hochwassers</a> erfassen, aber auch Wildschäden oder Erosion in Kornfeldern erkennen.
</p><p>Agrarflug ist eher eine Randgruppe der <a href="Luftfahrt" title="Luftfahrt">Luftfahrt</a>. Im westlichen <a href="Europa" title="Europa">Europa</a> ist Pflanzenschutz mittels Flugzeugen bis auf die <a href="Kalkung" title="Kalkung">Waldkalkung</a> eher unüblich, da auch erhebliche Umweltschäden und <a href="Begleitschaden" title="Begleitschaden">Kollateralschäden</a> mit verursacht werden. Speziell in Gegenden mit hoher Windhäufigkeit ist es nahezu unmöglich, nur die beauftragten Flächen aus dem Flugzeug heraus zu besprühen, auch wenn besonders niedrig (in weniger als einem Meter Flughöhe) geflogen wird. Abgesehen davon können Windschutzgürtel, dichtere Besiedlung mit relativ kleinen Ackerflächen und <a href="Freileitung" title="Freileitung">Überlandleitungen</a> das kontinuierlich tiefe Fliegen behindern. In den Ländern des ehemaligen <a href="Ostblock" title="Ostblock">Ostblocks</a> sowie in den <a href="Vereinigte_Staaten" title="Vereinigte Staaten">USA</a> wird diese Art der Behandlung von landwirtschaftlichen Flächen auf den dort vorhandenen riesigen Feldern noch häufig durchgeführt.
</p><p>Eine besondere Anwendung ist die Verwendung von Agrarflugzeugen in <a href="S%C3%BCdamerika" title="Südamerika">Südamerika</a>, um Drogenfelder unbrauchbar zu machen. Im <a href="Vietnamkrieg" title="Vietnamkrieg">Vietnamkrieg</a> wurden Sprühflugzeuge von amerikanischer Seite benutzt, um mit <a href="Agent_Orange" title="Agent Orange">Agent Orange</a> Wälder zu entlauben, wobei aufgrund von Verunreinigungen schwere Krankheiten auftraten.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>
<p>Bereits vor dem Ersten Weltkrieg gab es Überlegungen, Fluggeräte für das Ausbringen von Schädlingsbekämpfungsmitteln zu nutzen. 1910 wurde in einer Agrarfachzeitschrift von Dr. A. Carl der Vorschlag unterbreitet, kleine Luftschiffe für solche Einsätze zu entwickeln. Dieser Vorschlag wurde von dem Oberförster Alfred Zimmermann aus Detershagen bei Magdeburg aufgegriffen. Am 29. März 1911 meldete er gegen eine Gebühr von 97 <a href="Mark_(1871)" title="Mark (1871)">Mark</a> in der Patentschrift Nr. 247028 ein Verfahren zur Vernichtung der Nonnenraupe und anderer Waldschädlinge durch „Besprengen der Bäume von oben, und zwar unter Verwendung eines Luftfahrzeuges“ an, welches ihm auch am 17. Mai 1912 ausgegeben wurde.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 1913 wandte sich Zimmermann an die Luftschiff-A. G. in Ludwigshafen, die sich bereit erklärte, für diese Versuche das Luftschiff „Hansa“ zur Verfügung zu stellen. Das Vorhaben scheiterte letztendlich am Widerstand der preußischen Forstverwaltung, die die benötigten 500 RM zum Kauf von <a href="Calciumarsenat" title="Calciumarsenat">Kalkarsen</a> nicht bewilligen wollte. Die mangelhafte Flugsicherheit und geringe <a href="Nutzlast" title="Nutzlast">Nutzlast</a> verhinderten praktische Versuche mit damaligen Flugzeugen. Zimmermanns Idee aufgreifend, wurde vom <a href="Luftschiffbau_Zeppelin" title="Luftschiffbau Zeppelin">Luftschiffbau Zeppelin</a> im Frühjahr 1914 die Verwendbarkeit von Luftschiffen untersucht. Die dazu durchgeführten Flüge waren jedoch nicht erfolgreich, da eine konstante Einhaltung der zur Ausbringung des Schutzmittels erforderlichen Höhe von 10 bis 20 Metern aufgrund der ständigen Luftbewegung nicht möglich war. Schließlich unterbrach der <a href="Erster_Weltkrieg" title="Erster Weltkrieg">Erste Weltkrieg</a> alle diesbezüglichen Anstrengungen.
</p><p>Nach Kriegsende wurde Zimmermanns Idee in den USA aufgegriffen und 1918/19 erstmals Flugzeuge zur Bekämpfung von Schädlingen bei Reno eingesetzt. 1921 fand bei Troy im US-Bundesstaat Ohio die Bekämpfung von <a href="Trompetenb%C3%A4ume" title="Trompetenbäume">Catalpa</a>-Schädlingen mit Bleiarsen statt. Zimmermann selbst äußerte sich später dazu:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Nachdem die Amerikaner die deutschen Patente ‚geklaut‘ hatten, darunter auch das Meinige, hörte man sehr bald, dass Flugzeuge Giftchemikalien in den USA gegen Pflanzenschädlinge ausstreuten.“
</p>
</blockquote>
</div></div>
<p>Die Sowjetunion entwickelte 1923 mit der <a href="Konjok-Gorbunok" title="Konjok-Gorbunok">Konjok-Gorbunok</a> ihr erstes Agrarflugzeug, das hauptsächlich zur <a href="Heuschrecken" title="Heuschrecken">Heuschreckenbekämpfung</a> eingesetzt und ab 1929 von der in großen Massen eingesetzten <a href="Polikarpow_Po-2" title="Polikarpow Po-2">U-2</a> abgelöst wurde. 1923 wurde unter Vorsitz von W. F. Boldyrew bei Chodynk erstmals eine Besprühung von Agrarflächen durch Flugzeuge durchgeführt. In Deutschland wurden von der <a href="Norddeutscher_Lloyd#Nach_dem_Ersten_Weltkrieg" title="Norddeutscher Lloyd">Norddeutscher Lloyd#Nach dem Ersten Weltkrieg</a> unter Leitung des Biologen <a href="Max_Wolff_(Biologe)" title="Max Wolff (Biologe)">Max Wolff</a> am 22. Mai 1925<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> erstmals Sprühversuche mit umgerüsteten <a href="Fokker_F.II" title="Fokker F.II">Fokker Grulich</a> in <a href="Biesenthal" title="Biesenthal">Biesenthal</a> bei Eberswalde durchgeführt. Noch im selben Jahr begannen in Bayern regelmäßig Agrarflüge zur Bekämpfung von Baumschädlingen (<a href="Spanner_(Schmetterling)" title="Spanner (Schmetterling)">Kiefernspanner</a> und <a href="Nonne_(Schmetterling)" title="Nonne (Schmetterling)">Nonne</a>) und bis Jahresende wurden 2950 Hektar Waldfläche bearbeitet. Führend zeigte sich auf diesem Gebiet bald die Firma <a href="Junkers_Motorenbau_und_Junkers_Flugzeugwerk" title="Junkers Motorenbau und Junkers Flugzeugwerk">Junkers</a> mit umgebauten <a href="Junkers_F_13" title="Junkers F 13">F 13</a> und <a href="Junkers_W_33" title="Junkers W 33">W 33</a>. Bis 1928 wurden von diesen beiden Typen 70 Flugzeuge zur Ausbringung von Schädlingsbekämpfungsmitteln eingesetzt, aber auch die Fokker Grulich blieb ein oft genutztes Muster. 1927 entwickelten die <a href="Caspar-Werke" title="Caspar-Werke">Caspar-Werke</a> mit der <a href="Caspar_C_32" title="Caspar C 32">C 32</a> das einzige als Sprühflugzeug ausgelegte Modell in Deutschland. Es konnte sich gegen die leistungsfähigere W 33 jedoch nicht durchsetzen und kam über das Prototypenstadium nicht hinaus.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In den Jahren 1925 bis 1929 wurden in Deutschland 25.524 ha Waldfläche aus der Luft bestäubt.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Infolge der <a href="Weltwirtschaftskrise" title="Weltwirtschaftskrise">Weltwirtschaftskrise</a>, die den Zusammenbruch vieler Unternehmen bedeutete, ließen die Aktivitäten im Agrarbereich in den Folgejahren merklich nach und 1932 gab es nur noch zwei chemische Betriebe, die im Zusammenhang mit dem Verkauf ihrer Produkte die Schädlingsbekämpfung aus der Luft durchführten. Mit der <a href="Machtergreifung" title="Machtergreifung">Machtergreifung</a> der Nationalsozialisten änderte sich diese Situation allmählich und ab 1936 wurden sämtliche agrarfliegerischen Aktivitäten dem „Fliegerforstschutzverband“ unterstellt.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im gleichen Jahr wurde durch das Reichsforst- und Luftfahrtministerium das der <a href="Luftwaffe_(Wehrmacht)" title="Luftwaffe (Wehrmacht)">Luftwaffe</a> unterstehende „Flugkommando Berlin-Tempelhof“ aufgestellt. Diese Einheit war anfangs mit sechs umgerüsteten <a href="Dornier_Do_23" title="Dornier Do 23">Dornier Do 23</a> ausgerüstet und wurde später auf über 60 Flugzeuge der Typen <a href="Focke-Wulf_Fw_58" title="Focke-Wulf Fw 58">Focke-Wulf Fw 58 Weihe</a>, <a href="Fieseler_Fi_156" title="Fieseler Fi 156">Fieseler Fi 156 Storch</a> und <a href="Henschel_Hs_126" title="Henschel Hs 126">Henschel Hs 126</a> aufgestockt. Dank dieser Expansionsbestrebungen befand sich Deutschland 1936 auf dem weltweit vierten Platz der Agrarflug betreibenden Nationen hinter der Sowjetunion, den USA und Großbritannien.
</p><p>Nach dem <a href="Zweiter_Weltkrieg" title="Zweiter Weltkrieg">Zweiten Weltkrieg</a> wurde die Entwicklung von speziellen Flugzeugen, vor allem in der UdSSR und den USA, die beide über ausgedehnte Agrarflächen verfügten, vorangetrieben. Vorerst fanden noch ausgemusterte Militärflugzeuge Verwendung. Ab 1947 erfolgte der Einsatz des Doppeldeckers <a href="Antonow_An-2" title="Antonow An-2">Antonow An-2</a>, der sich bewährte und teilweise noch heute im Einsatz steht. Ihr westliches Gegenstück, wenn auch in bedeutend geringeren Stückzahlen gebaut, ist die <a href="Piper_PA-25" title="Piper PA-25">Piper Pawnee</a>. Auch Hubschrauber kamen ab Anfang der 1950er Jahre zum Einsatz, einer der ersten war die <a href="Mil_Mi-1" title="Mil Mi-1">Mil Mi-1</a>. Nach einer Ende der 1970er Jahre durchgeführten UNO-Studie standen weltweit etwa 26.000 Agrarflugzeuge und -hubschrauber im Einsatz, mit denen eine Fläche von 255 Millionen Hektar, also etwa fünf Prozent der damaligen genutzten Flächen, bearbeitet wurde.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Sonderformen_des_Agrarflugs">Sonderformen des Agrarflugs</h2></div>
<ul><li><a href="Downwash-Flug" title="Downwash-Flug">Downwash-Flug</a> mit Hubschraubern (Trocknen von Kirschkulturen und ähnlichen Früchten nach Regen)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Bekämpfung_der_Stare"><span id="Bek.C3.A4mpfung_der_Stare"></span>Bekämpfung der Stare</h3></div>
<p>Eine Besonderheit im Agrarflug ist die <a href="Star_(Art)" title="Star (Art)">Starbekämpfung</a> mittels Flugzeugen,<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> die europaweit nur im <a href="Burgenland" title="Burgenland">burgenländischen</a> <a href="Seewinkel" title="Seewinkel">Seewinkel</a> (Österreich) und nur durch Erscheinen, Lärm und Pistolenknall, also ohne Gift, betrieben wird. Dabei beauftragen die örtlichen <a href="Weinbau" title="Weinbau">Weinbauvereine</a> spezialisierte Firmen, die mit ihren <a href="Kleinflugzeug" class="mw-redirect" title="Kleinflugzeug">Kleinflugzeugen</a> in geringer Höhe über die Weingärten fliegen und so die Stare zum Auffliegen bringen. Ein einmal aufgescheuchter <a href="Schwarmverhalten" title="Schwarmverhalten">Schwarm</a> wird je nach Geschicklichkeit des Piloten bis zu einer Stunde in der Luft gehalten und durch den Wind und die eigene Vorwärtsbewegung bei der Flucht in ein anderes Gebiet versetzt. Die Vögel kehren erst langsam zu ihren verlassenen Futterquellen zurück. Ein Vogelschwarm kann sich über eine Länge von mehreren Kilometern erstrecken und einige hunderttausend Tiere umfassen, die in der Lage sind, in weniger als einer Stunde einen durchschnittlichen <a href="Weinberg" title="Weinberg">Weingarten</a> leer zu fressen.
</p><p>Verspannte Drähte und Leitungen, <a href="Vogelscheuche" title="Vogelscheuche">Vogelscheuchen</a>, Bäume und Masten bilden gefährliche Hindernisse für die Agrarpiloten.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die geringe Flughöhe von einigen Metern reicht bei technischen Problemen oft nicht für das Erreichen einer <a href="Notlandung" class="mw-redirect" title="Notlandung">Notlandemöglichkeit</a>. Winde und Turbulenzen machen besonders den Starfliegern das Leben schwer. Die Zeit von Anfang August bis Ende Oktober stellt die Hauptsaison für diese Art der Schädlingsbekämpfung dar, je nach Wetterlage und Reifegrad der Trauben. Die <a href="Traubenlese" title="Traubenlese">Weinlese</a> oder der Abzug der Stare (<a href="Zugvogel" class="mw-redirect" title="Zugvogel">Zugvögel</a>) beenden jedenfalls die Jagd. Die Flugzeuge vertreiben die Vögel nur, sie fliegen keinesfalls in sie hinein. Das wäre wegen der Schnelligkeit der Bewegungsänderungen von Vögeln im Vergleich zum Flugzeug auch nur zufällig möglich und ist gar nicht erwünscht, da es das Ziel des „Starfighters“ ist, den Schwarm beisammenzuhalten und nicht zu teilen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Eingesetztes_Fluggerät"><span id="Eingesetztes_Flugger.C3.A4t"></span>Eingesetztes Fluggerät</h2></div>
<p>Für den Agrarflug-Einsatz werden spezielle Flugzeuge entwickelt. Hierfür verfügen diese über Behälter im Rumpf für das Gut, welches mitgeführt werden soll. Außerdem gibt es spezielle Systeme zum Ausbringen. Der Tank misst in der Regel zwischen 400 und 1300 Liter. Im Weinbau kommen aufgrund der Steilhänge Hubschrauber zum Einsatz. Die Eigenschaften des eingesetzten Flugzeuges sollten eine gute Rundumsicht, gutmütiges Flugverhalten und eine hohe Wendigkeit auch bei geringen Fluggeschwindigkeiten umfassen. Hierfür sollte das Leergewicht möglichst gering ausfallen. Häufig kommen robuste und einmotorige Flugzeuge mit einem starren Dreipunktfahrwerk zum Einsatz. Zudem wird auf die Druckkabine verzichtet. Das Triebwerk ist ein <a href="Hubkolbenmotor" title="Hubkolbenmotor">Kolbenmotor</a> oder ein Propeller-<a href="Turbinen-Strahltriebwerk" title="Turbinen-Strahltriebwerk">Turbinenluftstrahltriebwerk</a>.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Agrarflugzeug" title="Agrarflugzeug">Agrarflugzeug</a></i></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Hubschrauber">Hubschrauber</h3></div>
<ul><li><a href="Kamow_Ka-26" title="Kamow Ka-26">Kamow Ka-26</a></li>
<li><a href="Mil_Mi-1" title="Mil Mi-1">Mil Mi-1</a></li>
<li><a href="Airbus_Helicopters_H125" title="Airbus Helicopters H125">Eurocopter AS 350 BA</a> mit Zusatzeinrichtung (Tank und Sprühbalken)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Interflug#Agrarflug" title="Interflug">Agrarflug</a> bei der Interflug der DDR</li>
<li><a href="Hagelrakete" class="mw-redirect" title="Hagelrakete">Hagelrakete</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Claus Märten: <cite style="font-style:italic">Das Landwirtschaftsflugwesen-gestern, heute, morgen</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Flieger-Jahrbuch 1970</cite>. Transpress, Berlin 1969, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>93–106</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Agrarflug&rft.atitle=Das+Landwirtschaftsflugwesen-gestern%2C+heute%2C+morgen&rft.au=Claus+M%C3%A4rten&rft.btitle=Flieger-Jahrbuch+1970&rft.date=1969&rft.genre=book&rft.pages=93-106&rft.place=Berlin&rft.pub=Transpress" style="display:none"> </span></li>
<li><cite style="font-style:italic">1911–1961 – Flugzeuge als land- und forstwirtschaftliche Arbeitsmittel</cite>. In: Heinz A. F. Schmidt (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Flieger-Jahrbuch 1962</cite>. Transpress, Berlin 1961, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>35–42</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Agrarflug&rft.atitle=1911-1961+-+Flugzeuge+als+land-+und+forstwirtschaftliche+Arbeitsmittel&rft.btitle=Flieger-Jahrbuch+1962&rft.date=1961&rft.genre=book&rft.pages=35-42&rft.place=Berlin&rft.pub=Transpress" style="display:none"> </span></li>
<li>D. A. Campbell: <cite style="font-style:italic">Some observations on Top dressing in New Zealand</cite>. In: <cite style="font-style:italic">New Zealand Journal of Science and Technology</cite>. Volume X, 1948.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Agrarflug&rft.atitle=Some+observations+on+Top+dressing+in+New+Zealand&rft.au=D.+A.+Campbell&rft.btitle=New+Zealand+Journal+of+Science+and+Technology&rft.date=1948&rft.genre=book&rft.volume=Volume+X" style="display:none"> </span></li>
<li>Ross Ewing, Ross MacPherson: <cite style="font-style:italic">The History of New Zealand Aviation</cite>. Heinemann, 1986.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Agrarflug&rft.au=Ross+Ewing%2C+Ross+MacPherson&rft.btitle=The+History+of+New+Zealand+Aviation&rft.date=1986&rft.genre=book&rft.pub=Heinemann" style="display:none"> </span></li>
<li>Janic Geelen: <cite style="font-style:italic">The Topdressers</cite>. In: <cite style="font-style:italic">NZ Aviation Press</cite>. Te Awamutu, 1983.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Agrarflug&rft.atitle=The+Topdressers&rft.au=Janic+Geelen&rft.btitle=NZ+Aviation+Press&rft.date=1983&rft.genre=book&rft.pub=Te+Awamutu" style="display:none"> </span></li>
<li>Ministry of Agriculture and Fisheries: <cite style="font-style:italic">Topdressing</cite>. Government Press, Wellington 1973.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Agrarflug&rft.au=Ministry+of+Agriculture+and+Fisheries&rft.btitle=Topdressing&rft.date=1973&rft.genre=book&rft.place=Wellington&rft.pub=Government+Press" style="display:none"> </span></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Agricultural_aircraft?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Agrarfliegerei</a></span></b> – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://agrarflug-kyritz.de/">www.Agrarflug-Kyritz.de</a> – Förderverein Agrarflug Kyritz e. V.</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://agrarflugonline.de/">www.agrarflugonline.de</a> – private Seite der Agrarflieger</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Patent <a rel="nofollow" class="external text" href="https://worldwide.espacenet.com/publicationDetails/biblio?locale=de_EP&CC=DE&NR=247028C&FT=D&KC=C">DE247028C</a>: <i>Verfahren zur Vernichtung der Nonnenraupe und anderer Waldschädlinge durch Bestäuben der Bäume mit die Schädlinge vernichtenden Flüssigkeiten oder Trockenstoffen.</i> Angemeldet am <span style="white-space:nowrap;">29. März 1911</span>, veröffentlicht am <span style="white-space:nowrap;">17. Mai 1912</span>, Erfinder: Alfred Zimmermann.</span><span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Apatent&rft_id=DE247028C&rft.applcc=DE&rft.title=Verfahren+zur+Vernichtung+der+Nonnenraupe+und+anderer+Waldsch%C3%A4dlinge+durch+Best%C3%A4uben+der+B%C3%A4ume+mit+die+Sch%C3%A4dlinge+vernichtenden+Fl%C3%BCssigkeiten+oder+Trockenstoffen&rft.inventor=Alfred+Zimmermann&rft.appldate=1911-03-29&rft.pubdate=1912-05-17"></span></span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Heinz A. F. Schmidt (Hrsg.) <i>1911–1961 – Flugzeuge als land- und forstwirtschaftliche Arbeitsmittel</i> in Flieger-Jahrbuch 1962. Transpress, Berlin 1961, S. 37.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Detlef Billig, Jörg Mückler: <i>Zur Historie des Agrarfluges</i>, in: <i>Flieger Revue Extra</i> Nr. 7, Möller, Berlin 2004 <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220941-889X%22&key=cql">0941-889X</a></span></span>. S. 7</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Marton Szigeti: <cite style="font-style:italic">Die Flugzeuge des Reichsforstmeisters: Waldarbeiter</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Klassiker der Luftfahrt</cite>. <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>2</span>. Motor Presse, Stuttgart 2013, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>28</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Agrarflug&rft.atitle=Die+Flugzeuge+des+Reichsforstmeisters%3A+Waldarbeiter&rft.au=Marton+Szigeti&rft.date=2013&rft.genre=journal&rft.issue=2&rft.jtitle=Klassiker+der+Luftfahrt&rft.pages=28&rft.place=Stuttgart&rft.pub=Motor+Presse" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Walter Britt: <i>Agrarflug</i>, in: <i>Flieger Revue</i> 3/72, S, 128–132</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Flieger Revue</i> 10/1982, S. 478</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text"><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
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<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.austrianwings.info/2015/08/toedlicher-starfighter-absturz-im-burgenland/"><i>Erneut tödlicher „Starfighter“-Absturz im Burgenland</i></a>, in: Austrian Wings, Österreichs Luftfahrtmagazin, 11. August 2015</span>
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<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Klußmann, Niels Verfasser.: <cite style="font-style:italic">Lexikon der Luftfahrt</cite>. 4. Auflage. Springer-Verlag, Berlin 2018, ISBN 978-3-662-54039-8.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Agrarflug&rft.au=Klu%C3%9Fmann%2C+Niels+Verfasser.&rft.btitle=Lexikon+der+Luftfahrt&rft.date=2018&rft.edition=4.&rft.genre=book&rft.isbn=9783662540398&rft.place=Berlin&rft.pub=Springer-Verlag" style="display:none"> </span></span>
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